Staunen vs. abholen

27 Sep

Ein Torbogen hat etwas sehr einladendes an sich – auch für Leute, die gern was loswerden möchten. Neulich war ich ganz untröstlich, dass die beiden Holztische (die waren gar nicht mal übel) schon weg waren, bevor ich sie beim Nachhausekommen noch einmal hätte fotografieren können. Heute haben es die Raussteller gut mit mir gemeint: Eine ganze Menge Futter zum Ansehen und Wundern.

1A-Umzugskartons, immer wenn man welche braucht, hat man gerade keine. Das wird der Vorbesitzer auch noch feststellen. Dazu Plastikwinkel (gut, die sehen nicht mehr so vertrauenswürdig aus), die machen nur durch die Herbstlaub-Deko ein bisschen was her. Die DVDs von gestern haben Gesellschaft bekommen von einer mystischen Figur, die nun über die ausrangierten Filmschätze wacht und vielleicht bald ein neues Zuhause verunstalten darf. Am besten gefallen hat mir das Arrangement von dackelbraunen Retro-Lederhockern mit einem schwarzweißen Nebel-Baum-Bild. Noch die Tischchen von neulich dazu und ein paar Getränke, dann kann der Abend beginnen in der Torbogen-Bar.

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Eine Antwort to “Staunen vs. abholen”

  1. theomix 27. September 2011 um 4:30 pm #

    Mit dem Herbstlaub ein Bild der Vergänglichkeit: Der Herbst kommt so sicher wie die Sperrmüllabfuhr…

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