Archiv | März, 2012

Lund-Pullover, geschenkt

31 Mrz

Camilla, Du Glückspilz! Beim Dänemark-Besuch diese Woche hast Du neben Händeschütteln, Kinder auf den Arm nehmen und ein ordentliches dänisches Eis verputzen auch beim Filmset von Komissarin Lund vorbeigeschaut. Darauf bin ich wirklich neidisch!

Und weil die Dänen so nett sind, durftest Du nicht nur ein bisschen dabei sein, nein, Du durftest auch einmal mit der Film-Dienstwaffe herumfuchteln. Als Krönung hat Dir die Kommissarin auch noch ihren Original-Pulli als Geschenk vermacht. Kreisch! Dann sitzt Du also demnächst vor dem königlichen Kamin, karierte Puschen an, Hunde/Katzen/Wellensittiche auf dem Schoß und ne Tasse Tee am Finger, und kannst die dänischen Krimi-Abende mit dem ganz echten wollkratzenden Lund-Feeling schauen. Und wenn Charles fragt „Na, Darling, ist der neu? Von Harrods?“ Dann kannst Du ganz cool sagen „Nein, der ist von Frau Lund persönlich!“

Heute, aber nur heute, würde ich gern mit Dir tauschen, Camilla.

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Wir, die Rausgeher

25 Mrz

Wenn die Bedienung an den Tisch kommt und sagt „Kann ich die Tasse da schon mal mitnehmen? Uns geht schon das Geschirr aus!“ – dann muss es sich eindeutig um diesen supersonnigen, auf Sommerzeit umgestellten, vogelverzwitscherten Sonntag heute handeln. Wenn in Hamburg alle alle draußen sind. Wenn auf der Liegewiese kaum noch ein Fleckchen kalter Boden frei ist. Wenn die Cabriofahrer zum ersten Mal dieses Jahr ohne Halstuch fahren. Und die Schlange vor der Eisdiele länger ist als die am Bankomaten vor Weihnachten.

Das ist Jahr für Jahr immer wieder faszinierend! Weil diese Art von Wir-Gefühl, das gibt es ja nicht mehr so oft. Wir, die Rausgeher. Wir, die wir unsere Fahrräder wieder aus dem Keller geholt haben. Wir, die uns einfach zu Fremden an die Bierbank setzen. Wir rücken jetzt mal zusammen, und dann blinzeln wir zusammen in Richtung Elbe. Und das beste daran: Wir haben heute eine Stunde mehr! Also natürlich ist es eine Stunde weniger, aber dafür ist es eine Stunde länger hell. Und nur das zählt für die Rausgeher.

Neue Bestecksorte

25 Mrz

Hey, es ist Frühling. Wer will da wegen einem „N“ herumspießen? Vielleicht ist es aber eben auch kein Versehen, sondern eine neue Bestecksorte? Oder aber es ist ein Hinweis für den Osterhasen. Oder für alle anderen, die mit langen Löffeln zu tun haben… P.S. Messern habe ich vergeblich gesucht.

I love Lauge

25 Mrz

Ja, es ist manchmal gar nicht so leicht an gute Laugenbrezeln zu kommen hier in Norddeutschland. Da muss es manchmal der Kollege aus der TK-Abteilung sein. Hinterlässt zauberhafte Brezel-Skizzen auf dem Backpapier…

Sport goes Gelb

15 Mrz

Warum tragen so viele Männer gelbe Klamotten beim Sport? Im Vergleich zu anderen sportlichen Farben wie Blau oder Rot hat sich das Gelb in den letzten Wochen heimlich auf den ersten Platz vorgemogelt in meinem Fitnessdings.

Da gibt es das satte Mangogelb mit Aufschrift – sieht aus wie ein original Radrenn-Trikot. Habe ich aber auf dem Crosstrainer gesehen. Oder so ein helleres Zironengelb, in esoterischer Eintracht mit einer orangenen Sporthose. Ab zum Yoga! Und natürlich das 100% Yellow, das in den Augen quietscht, aber super von im Lauf der Zeit zu heiß gewaschenen und leider eingegangenen zu kurzen Sporthosen ablenkt. Und schließlich nicht zu vergessen das Fake-Gelb, nämlich ehemals weiße Sachen mit Gelbstich. Nach der nächsten Allover-Transpiration ab in die ewigen Sportsachen-Jagdgründe damit… Bittedanke!

Seitensprung mit Kater

15 Mrz

Neulich habe ich einen katzigen Seitensprung gemacht. Der Kater ein paar Häuser weiter war zwei Tage allein zu Haus, und da war es natürlich Ehrensache, ihm das Katzenmenü zuzubereiten, für frisches Wasser zur sorgen und mit ihm durch die Wohnung zu tollen.

Der rote Kater fand das auch ganz in Ordnung. Ich natürlich erst recht. Faszinierend, wie unterschiedlich die samtpfotigen Genossen sein können! Er zum Beispiel hat sich zwar auch vor mir auf dem Rücken gerollt, aber den Bauch durfte ich schon gleich zwei Mal nicht anfassen. „Hey, so gut kennen wir uns aber doch gar nicht“, hat er gemaunzt.

Dafür hat er nonstop und ganz viel erzählt. Wenn ich nur wüßte was… Vielleicht so was in der Art: Wie kann man nur mexikanisches Takeaway mitbringen und nichts abgeben wollen? (Gibt einen Pfotentritt gegen die grüne Pappschachtel.) Wie kann man sich ne Bionade mitbringen und dann in der gesamten Küche keinen Flaschenöffner finden? (Katerliches Kopfschütteln.) Und wenn ich so tue, als würde es mich gar nicht interessieren, dass du da bist – kommst du dann und suchst mich? (Selbstverständlich.)

Wieder zu Hause wurde ich freudig schnuppernd von Kopf bis Fuß von meinem Kätzchen abgescannt, alle Fremdgeh-Spuren vom Kater wurden eingehend gewürdigt. Ich durfte ran an ihren weichen weißen Bauch. Und die Katze konnte mir auch sofort sagen, wo gerade der Flaschenöffner ist!

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