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Hinter Gittern

23 Mai

Nette Idee der Grazia-Redaktion. Aber die Zeile…
Wer will bitte im Zoo wohnen?

Presse-Fitzel

24 Sep

Heute, liebe Mopo, hab ich einfach nichts gefunden zum Mauzen und Pauzen. Ein bisschen nichtssagend, die heutige Ausgabe. Meine zwei Lieblingstexte heute sind das „Moin“, das sich mit dem Thema Fußpilz beim Bäcker befasst (da muss man auch erst mal drauf kommen) und die Nachricht, dass Tagesschau-Sprecher Jens Riewa manchmal geheime Zeichen mit dem Kuli gibt. Ergänzt werden diese gern gemochten Fitzel aus der Presselandschaft mit zwei weiteren aus der Grazia. Die fragt, ob Til Schweiger als neuer Tatort-Kommissar was taugen würde. Und dann habe ich in einer Taschen-Geschichte Kirsten Dunst in einer Hose mit ganz vielen Katzen drauf entdeckt. Wunderbar!

Zeilenliebling

21 Aug

Gut genuschelt ist schon die halbe Zeile! „Vasen hier los?“, meine Lieblingszeile der Woche aus der Grazia vom 18. August. Weitere Highlights: Die Beobachtung, dass Heike Makatsch nur noch den Typ Fräulein Rottenmaier verkörpert („Achtung, Schublade“) und ich habe erfahren, dass das „Planking“ jetzt vom „Horsemaning“ abgelöst wird. Und dass ich dringend noch was Senfgelbes für den Herbst brauche. Äh, das überlege ich aber noch mal…

Italien oder England

18 Jul

Das ist also der aktuelle Spiegel-Titel. Gefällt mir nicht schlecht, vor allem die Knarre auf der Pizza. Vielleicht ein bisschen viel Klischee (klar, das ist Absicht, aber trotzdem). Hut steht Berlusconi hervorragend, da sieht er auf einmal fast nett aus. Naja, auch nur fast.

Das Problem ist, ich habe etwas ganz anderes erwartet. Wusste ich vorher auch nicht. Aber als ich diesen Titel sah, dachte ich sofort: Und was ist mit England? Abhör-Skandal, Bestechung, Zeitung eingestampft, der Chef der Metropolitan Police zurückgetreten. Deshalb habe ich dann probeweise eine Spiegel-Titel-Kopie gebastelt. Nur mit Screenshots, deshalb ist die Bildqualität nicht so toll, aber man kann sehen, wo es hingehen soll. Der Union Jack ist übrigens eine Fußmatte.

Was Frauen wollen

14 Jul

Der Focus-Titel „Die Wahrheit über Frauen“: Michelle Hunziker als Frontfrau einer groß angelegten Befragung „was Frauen in Deutschland wirklich wollen“, so höre ich das im Erklär-Video zu dieser Titel-Geschichte bei Focus Online. Und zwar in punkto Karriere, Partnerschaft, Konsumverhalten.

Und warum das alles? Weiter im Text des Erklärvideos. „Es ist ja wirklich der Sommer der Frauen! Damen-Fußballweltmeisterschaft, Rene Obermann will drei Frauen in den Vorstand der Telekom, Bundesministerin Kristina Schröder hat als erste ein Kind während ihrer Amtszeit bekommen, neue Chefin beim IWF. Heiße Diskussion um eine gesetzlich geregelte Frauen-Quote (…)“ Und obendrauf gibt es noch ein Interview mit Michelle Hunziker, die verrät, wie ihr „erstes perfektes Date aussieht“. Aha. Wenn ich also weiß, wie sich Michelle das wünscht, dann weiß ich  alles über Frauen?

Das mag alles seine Wichtigkeit haben, aber so aufbereitet kriege ich nur ein Kratzen im Hals, aber null Kaufreflex. Frausein hin oder her. Liegt es an Michelles konservativer Robe? An den Tanzschuhen mit Riemchen? Oder an der Versprechung ich bekomme von allem etwas, aber nichts richtig?

Eins weiß ich: Dieses Erklär-Video, das hat es mir wirklich angetan. Habe es jetzt schon drei Mal (!) geschaut. Da liegt im Hintergrund auf dem Schreibtisch so lässig hingeworfen eine Jacke, und hinter der Glastür raschelt eine Kollegin hin und her. Ist DAS vielleicht die Wahrheit über die Frauen?

Rolf rettet meinen Tag

8 Jul

Zufälle gibts, die gibt es gar nicht. Weil das Handmade-Kultur-Heft überall ausverkauft war, bin ich  über den Bundestag in der Fußgängerzone in Altona gestolpert. Und dann gab es gleich im Anschluss die nächste Überraschung. Völlig verdurstend strandete ich im Klippkroog, auf dem Tisch lag die aktuelle Ausgabe der Landluft. Und während ich so vor mich hinblättere, stoße ich auf Rolf Seelmann-Eggebert! Den ich schon richtiggehend vermisst habe, zum Beispiel bei der Monaco-Hochzeit. Das war eine traurige Veranstaltung ohne dich. In der „Landluft“ ist eine Reportage von Seelmann-Eggebert über das Schützenfest in Hitzacker. Da erfahre ich zum Beispiel, dass sich der Schützenkönig einen eigenen Orden ausdenken darf. Das hat mir dann doch noch den Tag gerettet. Danke, Rolf. Danke, Zufall.

Dich kenn ich doch

29 Jun

Ich blättere so durch die Myself 07/11 und entdecke diese schöne Geschichte über den „Hintermann“, Tatort-Autor Magnus Vattrodt, der gleichzeitig aussieht wie Axel Prahl und ein bisschen auch wie Jan-Josef Liefers um die Augen. Seid ihr Brüder irgendwie? Nähert man sich optisch an, wenn man zusammenarbeitet?

Dabei hast du noch viel mehr optische Brüder! Mauzipauzi macht den Checkup mit der Gesichts-Datei im Hinterkopf und findet folgende augenscheinliche Verwandtschaften: Jörg Thadeusz, das ist mindestens ein Cousin von dir. Rainer Hunold, das ist dein Schwipp-Onkel. Und Joachim Krol. Den könntest du auch mal doubeln, wenns sein muss…

Die Macht der Optik

27 Jun

Dieser Titel vom ManagerMagazin erklärt sich selbst. Text, Körpersprache, Farbe, iPod-Werbung. Dem ist nichts hinzuzufügen. Ich muss nicht mal lesen können, um zu verstehen, worum es hier geht. Nur dass ich kein Manager bin. Außer von meinem Blog…

Spiegel zu Stuttgart 21

25 Jun

Stuttgart 21, die Gewalt eskaliert und der Spiegel ist sich nicht zu schade, eine Protestlerin als verklärte, gewaltbereite 50-Jährige darzustellen. Ich zitiere:

Ach, schwärmt sie, „diese ausgelassene Stimmung, Sie hätten das erleben müssen“; Stefanie Brekerbohm klingt auch zwei Tage danach noch ganz aufgekratzt. Als hätte sie ein wunderbares Fest gefeiert, sich mit ihren 50 Jahren endlich mal wieder so jugendfrisch, so jugendfrech gefühlt wie einst mit 18. Ein Rausch der Sinne, eine süße Rebellion, „das war ein Befreiungsschlag, nach all dem, was wir erdulden mussten“, erzählt sie, die sorgfältig geschminkten Augen weit aufgerissen. „Diese ganze Wut musste halt mal raus.“

Es folgen auch noch ein paar Fakten: „Die Polizei zählte neun verletzte Beamte, auf einen hatten Demonstranten so hart eingeprügelt, dass jetzt ein Verfahren wegen versuchten Totschlags läuft.“

Der „schwarze Donnerstag am 30. September 2010 im Schlossgarten, als die Polizei mit Wasserwerfern in die Menge hielt“ taucht zwar im Artikel auf, aber wie viele verletzte Demonstranten gab es da noch mal? Die Zahl fehlt! Bitte ergänzen! Nicht zu vergessen, dass die Polizei bei dieser Aktion mitten in eine Ansammlung von Schülern stürmte (nicht nur mit Wasserwerfern, das fehlt auch im Text) und viel von ihnen krankenhausreif die Demo verließen…

Warum ist jetzt so ein massiver Protest ausgebrochen? Wie viele Demonstranten waren es im Schnitt, als es ruhiger zuging vorm Stuttgarter Hauptbahnhof? Und wie viele waren es jetzt? Und warum ist das so? Weil die Bahn einfach weiterbaut. Aber das muss man im Hinterkopf schon drinhaben. Weil im Artikel steht das nirgends. Wenn schon, denn schon, lieber Spiegel. P.S.:Eine Hemmschwelle kann glaube ich nicht „schwach“ sein, höchstens „niedrig“… Nur mal so.

Grazia

23 Jun

Beim Blättern der neuen Grazia muss ich mal wieder feststellen: Alles schon mal dagewesen. Wenn auch nicht so schön layoutet… Kram, kram, da sind meine Fundsachen. Das schöne Armband passt irgendwie auch zur Rettungsring-Geschichte von gestern… Schlangenmuster? Das muss doch… Genau, in der hintersten untersten Ecke der Taschenabteilung. Also nix wie ein kleines Check-up machen und die Tauglichkeit von Quark + Screenshots +Wordpress testen. Klappt!

Mal was ganz anderes ist die Blumen– und Vasen-Geschichte. Ich stelle fest: Gwen Stefani sieht auch beim Freesien schnuppern umwerfend aus! Gut finde ich, dass die Grazia die Leser zum urlauben nach Griechenland schickt. Und ein Lieblingsfoto habe ich auch: Der Fotograf, der durchs Bild schlappt (10 Euro in die Kaffeekasse!).

grazia

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