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Wer Streifen liebt…

21 Mai

…der ist richtig beim Fernsehtipp mit drei Streifen: Heute abend wird Adidas/ Adi Dassler/ Herzogenaurach im Markencheck (ARD, 20.15 Uhr) ordentlich unter die Lupe genommen.

Diese bunten Frottee-Sohlen habe ich gestern in einem Paar Sommerschuhe entdeckt. Die muss mir jemand aufgeschwatzt haben, denn erstens mag ich nicht noch einen Zentimeter größer sein und ich fürchte, das wird dann noch wärmer im Schuh… Karos oder Punkte wären eh schöner!

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I am Sher-locked

18 Mai

Besser kann man es nicht sagen!
Endlich ist Mr. Holmes zurück…

Shopping King

9 Mai

Ich habe eine neue Lieblingssendung, und das liegt nicht in erster Linie am Thema der „Shopping Queen“ , sondern einzig und allein an Designer Guido Maria Kretschmer. Als Hüter des guten Geschmacks kommentiert und bewertet er, wie jede Woche fünf Frauen mit 500 Euro in der Tasche ein Kleid, Schuhe, Accessoires, Haar-Styling & Make-Up einfangen. Viele rennen, manche kreischen, einige vergessen unter Zeitdruck, was sie gerade noch gesagt haben – und das ist leider sehr lustig anzusehen. Kretschmers Kommentare wie „Was will sie mit dem Lappen da?“ (es geht um ein Halstuch) oder „Bitte nicht rot, nein, jetzt nimmt sie rot!“ haben mich diese Woche schon einige Male zum Schmunzeln gebracht. Ich weiß es ist schlimm, aber diese Woche habe ich noch nix verpasst. King of „Shopping Queen“ auf  Vox oder im TV Mo-Fr um 15 Uhr.

Alte Bekannte

16 Feb

Auf einem nachtschlafenden Sendeplatz schleicht in den letzten Wochen wieder Dr. Tony Hill über die matten Scheiben des ZDF. Was für ein Jammer! Die vierte Staffel von „Wire in the Blood“ wird wiederholt. Ja, genau. Nicht die letzte und auch nicht die erste. Warum das so ist, das weiß nur das ZDF-Orakel.

Deshalb muss jetzt und sofort die erste Staffel zu mir kommen. Diese steht den späteren Folgen in Sachen Spannung und Filmhandwerk in nichts nach. Alte Bekannte, ja, das sind sie, aber eben um Jahre jünger: DS Kevin Geoffries ohne Bartwuchs wirkt in seinem M&S-Anzug fast wie ein Konfirmand. DCI Carol Jordan darf noch kurze Haare haben, hat aber schon damals einen merkwürdigen Stil. Und auch Paula hatte mal kurze blonde Haare, ich erinnere mich! Viel besser… Aber wo ist sie auf dem Gruppenfoto?  Tony Hill wirkt ein bisschen schmaler und hat tatsächlich schon bei seinem allerersten Auftritt eine blaue Plastiktüte in der Hand.

Wie konnte ich vergessen, dass Carols Wohnung ein verschnörkeltes Riesenfenster hat? Oder dass Carol und Tony im Fish&Chips-Laden Armdrücken machen? Und die Katze? Die ist ein roter Kater und heißt Nelson. Wunderbar.

The boss of it all

10 Okt

Ich mus unbedingt noch ein Guck-Highlight der letzten Woche nachreichen: „The boss of it all“, ein dänischer Film mit dem „Adler“ Jens Albinus (Mittwoch abend auf 3sat). Der Film hat sich erst nach einem Update von „Didi der Doppelgänger“ angehört: Schauspieler wird engagiert, um in einer Firma mit sehr merkwürdigen Angestellten den Boss zu spielen. Aber da wusste ich auch noch nicht, dass es sich hierbei um ein Werk von Lars von Trier handelt. (Der hat gerade auch ne Menge Ärger am Hals, aber ich werde das für die Film-Besprechung außen vor lassen.)

Der Film hat mir trotz aller Merkwürdigkeiten und kleinen Längen gut gefallen. Man darf sich auch nicht drausbringen lassen, dass Sarah Lund (Sofie Grabol) mitspielt (aber nicht als Kommissarin), außerdem Anna Pihls Polizei-Kollegin (Iben Hjelje) als Personal-Frau und der nette Griesgram aus dem dänischen Hochzeitsfilm „Den store dag“ als IT-Mensch. Dafür habe ich was über Gambini und den „Schornsteinfeger in der Stadt ohne Schornsteine“ gelernt. Der gespielte Wahnsinn im Büro ist ganz dicht dran am echten Wahnsinn im Büro.

Wikipedia kann noch einiges mehr erzählen, aber das liest man vielleicht NACH dem Film, sonst weiß man schon die ganze Geschichte. Dort habe ich erfahren, dass der Film wohl nur mittelmäßig bis gar nicht besonders erfolgreich war und sich die meisten Kritiker an der Kameraführung und Schnittechnik aufgerieben haben (Dogma, verwackelte Bilder usw., gut, das war 2006 dann auch nicht mehr brandneu). Dennoch finde ich: Der Film ist unbedingt sehenswert, allein schon wegen dem ganzen Rumgeschnauze auf isländisch. Mehr verrate ich nicht.

Zu gern hätte ich hier ein Link zum Film plaziert; aber in der Mediathek von 3sat findet man „The boss of it all“ leider nicht. Einmal eingekauft läuft er früher oder später sicher im ZDF… Augen offen halten für den Boss.

„Es kommt alles gut“

16 Aug

Der Schweizer Tatort vom vergangenen Sonntag muss unbedingt noch eine Kritik bekommen. Das war nämlich „Wunschdenken“ (so der Titel) erster Kajüte. Ich war auf einiges gefasst. Nämlich sprachlich (wie viel Schweizerdeutsch muten sie den Zusehern zu?), fachlich (was für Schurken treiben sich diesmal in der heilen Bergwelt herum?) und kommissartechnisch (nachdem ich gelesen hatte, dass dieser Tatort von einer CSI-Schauspielerin geziert wird).

Die Story: So durchsichtig wie die großen Glasfronten an der Villa des entführten Politikers. Weil die Idee einer selbstinszenierten Entführung nämlich vor einer Woche schon im ZDF bei den dänischen Kollegen „Protectors“ gelaufen ist, war das schnell zusammengereimt. So blass die besorgte Ehefrau rüberkam, so überzeichnet waren die Schurken: schmuddelige Hausfrau, großer gefährlicher Muskelprotz. Gut gefallen haben mir die schweizerischen Ausdrücke wie „Es kommt alles gut“.  Nicht entscheiden konnte ich mich aber in punkto CSI-Schauspielerin Sofia Milos: Finde ich ihren Simone-Thomalla-Look mit stillgelegter Mimik am schlimmsten, die unvermeidlichen Bettszenen mit Kommissar Flückiger oder doch die merkwürdige Synchronisation?

Hängengeblieben ist mir folgendes: In Luzern immer die Fenster zu machen, wenn man geht (wegen der Tauben). Wenn man fremde Autos besprüht, immer die Farbdosen verschwinden lassen. Und zwei Millionen Franken im Koffer sehen immer nach weniger aus.

Colin Karl

26 Jul

 

Da bin ich aber auch erst draufgekommen, nachdem ich neulich Colin Firth in einer FritzKarl-Rolle mit Helen Hunt gesehen habe… Links: Colin Firth, rechts: Fritz Karl

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