Tag Archives: Barmbek

Mopo 27. August

27 Aug

Liebe Mopo. Keine Zuschläge mehr für die Schnellbusse, so will es die Bezirksversammlung Altona, “weil das nicht mehr zeitgemäß ist”. Die erste Klasse in der S-Bahn gibts auch nicht mehr, oder? Bus ist Bus, mauz.

Also doch: Eine Nachbarin des “Sex-Sadisten von Barmbek” hat die Hausmeisterin, und die wiederum die Polizei informiert, weil ihr das merkwürdig vorkam, dass der seinen Balkon mit Stacheldraht vollgehängt hat. Nur passiert ist daraufhin nix, bis dann was passiert ist. Und dann ist auch die Polizei vorbeigekommen. Da ist die Polizei jetzt aber in Erklärungsnot.

Stellenangebote habe ich schon öfter in der Mopo gelesen, aber – soweit ich mich erinnern kann – noch nie als zweispaltiges Interview. Der Geschäftsführer vom Media Markt sucht “positive Typen”, die Interesse an Technik haben. Ach!

Dann habe ich noch eine layouterische Finesse entdeckt, und zwar im Artikel über den Besuch der First Lady Bettina Wulff im Generationengarten einer Grundschule in Volksdorf: Eine Bildunterschrift, die in einem Viertelkreis steht (oben links). Da muss man auch erst mal drauf kommen, auf so einen Viertelkreis. Eure Mauzipauzi

Advertisements

Mopo 24. August

24 Aug

Liebe Mopo. Loriot ist tot. Den Nachruf und die Höhepunkte seines Schaffens habe ich gern gelesen. Der Titel “Du fehlst” mit leerem Sofa und Briefmarken-Foto von Loriot war hingegen ein bisschen sehr leer.

Der “Sex-Sadist von Barmbek”: Mit einem Kran wurde die alte Telefonzelle aus seiner Wohnung gehievt, über 100 Feuerlöscher und ca. 30 Holzbalken (rund doppelt so viele wie gestern berichtet) sichergestellt. Das sind spektakuläre Bilder (auch von den Unmengen an Lebensmittel- und Toilettenpapier-Vorräten), wenngleich es ansonsten nicht viel Neues zu lesen gibt. Ich bin gespannt auf die weiteren Ermittlungen im Barmbek-Krimi…

Gern gelesen habe ich den Hintergrundbericht zur Elbphilharmonie und deren explodierenden Baukosten (statt geplanter 50 Mio. Euro liegen sie nun bei schlappen 460 Mio. Euro). Die Chronologie der Ereignisse spricht für sich…

Dann habt ihr noch folgende Perle im Blatt: In Eimsbüttel wird ein Lottospieler mit fünf Richtigen gesucht, der hat seine Quittung nämlich einfach im Laden liegen lassen. Da würde ich morgen gern die Geschichte lesen: “Ich bin der Lottozettelvergesser”, “nein ich”, “nein, ich immer ein mal mehr als du”. Eure Mauzipauzi

Mopo 23. August

23 Aug

Liebe Mopo. “Das Arsenal des Sex-Sadisten” heißt die heutige Fortsetzung im Fall Stacheldraht-Verlies in Barmbek: Im Keller hat die Polizei zwölf “Riesen-Holzbalken” und “mehr als 50 Feuerlöscher” sichergestellt. Das muss ja ein großer Keller sein… Und auf dem Wohnzimmer-Foto entdecke ich, dass sich wirklich alle dran gehalten haben, nix anzufassen: Da liegen noch vier Päckchen Tempo hinterm Bildschirm und unten auf dem Computer eine Fliegenklatsche.

Vor der Rindermarkthalle haben Aktivisten von “Recht auf Stadt” fünf große Kuben aufgestellt, damit die Anwohner ihre Vorstellungen für die Neu-Bebauung gleich vor Ort abgeben können. Das nenne ich Guerilla-Stadtplanung, mauz.

“Jeder kennt seine Musik, keiner kennt den Musiker” lautet die Zeile zum “scheuen Graf und seiner Band Unheilig”. Echt jetzt? Und was war das neulich im Fernseh, als der Graf ausführlich über sein Vor-Musiker-Leben als Hörgeräteakustiker und sein Dasein als Zeitsoldat geplaudert hat? Ich lege euch die Bauerfeind-Sendung (ab 5:40) vom 2. Februar 2011 ans Herz, da kann man erfahren: „Auch ein Graf ist privat völlig langweilig“. Und gar nicht scheu. Eure Mauzipauzi

Mopo 21. August

21 Aug

Liebe Mopo. Das ist ja echt gruselig: Ein Mann hat in seiner Barmbeker Wohnung ein “Stacheldraht-Verlies” gebaut und eine Frau gefangengehalten. Die Frau konnte aber flüchten, und zwar durch das Drahtgewirr. Unvorstellbar, dass den Nachbarn da nix aufgefallen ist. So ein Stacheldraht hängt sich ja nicht von allein auf, oder?

Gern gelesen habe ich den Artikel über den “schiefen Turm von Pauli”. Die “Tanzenden Türme”, so der offizielle Name des Neubaus, haben insgesamt 770 schräge Pfeiler, “deren spezieller Stahlkern dafür sorgt, dass (…) alles stabil bleibt.” Und wie machen sie das? Das hätte ich gern genauer gewusst. Und gab es nicht auch ein tanzendes Haus in Prag? Mauz.

Voll meinen Geschmack getroffen habt ihr mit dem Fotoreport “Kreative Explosion am Straßenrand”. Street Art, größere und kleinere Kunstobjekte am Straßenrand, darunter auch die schrillbunten Vogelhäuschen am Ampelmasten an der Holstenstraße, die ich mit dem schlichten Titel „Vogelhäuschen“ auch schon mal gewürdigt habe.

Was ich heute eindeutig vermisst habe, ist eine ausführliche Wettergeschichte zu dem Sonnentag, der gestern ordentlich Überstunden gemacht hat. Kommt das morgen? fragt eure Mauzipauzi

%d Bloggern gefällt das: