Tag Archives: Beratung

Mopo 1. September

1 Sep

Liebe Mopo. “Unser Vermieter hat uns eingemauert” lese ich auf dem Titel. Wow! Da können alle, die nur ein Gerüst vor dem Fenster oder laute Bauarbeiter nebenan haben, wohl mal ganz still sein. Innen lese ich dann jedoch, dass sich besagte Familie “wie eingemauert fühlt”, weil sie nämlich mit hohen Regalen voller Baumaterialien zugestellt werden. Das ist aber schon was anderes als eingemauert zu sein, oder? Man könnte auch sagen: eine Mogelpackung, diese Mauer. Pauz!

Wenn auch sonst die Frage des Mopo-Barometers nicht immer meinen Geschmack trifft – heute schon: Haben Sie die Heizung schon angestellt? beantworten 28% mit Ja. Und ich antworte mit kalten Fingern mit einem Nein und freue mich über die schöne Zeile “Fohlen Freddy ist nicht zu halten”, ein schwarz-weißes wildes Fohlen mit vielen Punkten, mauz.

Gern gelesen habe ich die Park-Beratung für junge und nicht mehr so junge Mütter. Wenn die keine Zeit haben, in eine Sprechstunde zu kommen, dann dreht die Therapeutin ein paar Runden mit ihnen und dem Kinderwagen durch den Park. Gute Idee!

Und schließlich zeigen ein paar Hamburger ihre Pullover und Jacken her in “Wir tragen schon den Herbst”, und sehen dabei mäßig begeistert aus. Und Lebkuchen gibt es schon im Supermarkt? Das muss ich unbedingt recherchieren. Eure Mauzipauzi

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Mopo 25. August

25 Aug

Liebe Mopo. Heute auf dem Titel: “Bakterien in der Sahne”, und zwar in der Eisdiele, in diesen Sahne-Automaten. Das ist sicherlich gesundheitlich bedenklich, aber eigentlich ein alter Hut, weil wenn die nicht ordentlich sauber gemacht werden diese Sahnedüsen, dann… Gut gefallen hat mir die Unterzeile dazu: “Verdorbenes Zeug auch in Cafés gefunden”. Umso geheimnisvoller, weil im Artikel dann nur noch von Sahne die Rede ist. Schaum-Zeug oder Milchprodukte-Zeug oder was für Zeug? Mauz!

Damit habe ich als letztes gerechnet: Bei der Haspa wird geküsst! Und zwar zur Begrüßung. Das steht in der Umfrage zum Bussi-Verbot am Arbeitsplatz

Noch ne Überraschung: Olaf Scholz trägt jetzt ne Brille mit filigranem Rand oben und randlos unten. Und obwohl da steht dass er jetzt den “neuen Durchblick” hat, schaut er drein wie eine unglückliche Unke. Lieber Herr Scholz, als Bürgermeister dürfen Sie ruhig was Markanteres tragen. Brillenberatung gehört auf jeden Fall zu meinen geheimen Leidenschaften, und für die Abratung einer Brille würde ich auch zur Verfügung stehen.

Schließlich noch die Schlegl-Kolumne: Anlässlich der Werbe-Frage am Fernsehturm schlägt er vor, den Michel als riesigen Dildo für Beate Uhse-Werbung zu nutzen. Da sage ich nur: Die Idee ist weg! Weil nämlich Möbel-Höffner den Michel in seiner Anzeigen-Kampagne längst gekapert und daraus einen riesigen Regal-Turm mit Möbeln, Lampen und Schnickschnack gemacht hat. Gestern haben sie dann die Elbphilharmonie zum Riesen-Regal umfunktioniert. Und heute sogar das Rathaus auf einer Doppelseite, das sieht aus wie ein Puppenhaus. Mit spätsommerlichen Grüßen und der Bitte um die Auflösung des Zeug-Rätsels, eure Mauzipauzi

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