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Mopo 11. August

11 Aug

Liebe Mopo. “Gibts denn gar keinen Sommer mehr?”, fragt ihr heute. Höchst unwahrscheinlich, sagt der Meteorologe. Oje… Eine nette Idee: die Gewinner und Verlierer des schlechten Sommerwetters einander gegenüberzustellen. Komisch nur: Die regenschirmverkaufende Gewinnerin strahlt. Und die Verliererin mit Eis in der Hand strahlt auch. Hä? Da hätte ich eher einen traurigen Eisverkäufer erwartet…

Der Esoterik-Pranger bekommt heute eine Nachdrehe. Der Fliege-Pfarrer sagt seine Meinung, weil man darf auch jemanden gegenüber kritisch sein, der ein „Schwarzbuch Esoterik“ rausgibt. Nena und Hape “waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen”. Ist dieses “Schwarzbuch Esoterik” eigentlich was neues? Und was da eigentlich sonst noch drin? Was sind denn nun die gefährlichen Einflüsse der Esoterik?

Eine Radspur für die Elbchaussee, das nenne ich mal ne richtig gute Idee! Vielleicht hilft das dann auch bei der Straßenführung, die sich nicht zu so richtig zwischen ein- und zweispurig entscheiden kann. Mauz!

Dann kommt noch meine Lieblings-Geschichte: “Jeanickes Plastik-Mahnmal”. Im “Strand Pauli” hat Schauspieler Hannes Jaenicke einen aus 2000 PET-Flaschen gebauten Totenschädel enthüllt. Weil nämlich in den Weltmeeren unfassbar viel Plastikmüll unterwegs ist, kann man nicht oft genug auf die Plastikflaschen-Problematik aufmerksam machen. Da bin ich ganz d’accord. Was im Text nicht steht: Wer hat denn nun den Totenschädel gebaut? Der Herr Jaenicke? In einer Drehpause vielleicht? Gibt es noch weitere Stationen des Plastik-Dez’? Ist das Jaenickes ganz eigenes Projekt oder steht dahinter eine Organisation? Und zu welchen Dreharbeiten ist er eigentlich in der Stadt? Wenn mir irgendetwas niemals ausgeht, dann die Fragen. Eure Mauzipauzi

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Stadtrundfahrt

26 Jun

Sonntag morgen, auf der Elbchaussee. Der Dauerregen der letzten Tage hängt noch in der Luft. Die Villen mit Elbblick sehen aus wie eine weichgezeichnete Welt voll unglücklichem Geld. Bei der schönen Kirche gibt es keine Hochzeit. Und bei Teufelsbrück sitzen zwei einsame Seelen in der Bushaltestelle und warten, dass der Bus sie in den Tag fährt. In Eimsbüttel sehe ich die meisten Menschen auf der Straße. Sie radeln entspannt ihre Brötchen nach Hause. In Eppendorf sind alle goldenen Schlösser noch zu. Nur die Schlange bei Dat Backhus, die geht bis auf die Straße raus. Alles Männer. Und die Frauen legen zu Hause gerade ihre Perlenkette an. In Lurup werden die Häuser ganz flach, die Straßen tragen so hübsche Namen wie Ringeltäubchenweg. Und schließlich Altona. Wie ein alter Kumpel, der mir die Hand auf die Schulter legt. Vor dem B&B in der Stresemannstraße blitzen die Motorräder in der Sonne. Jetzt beginnt der Tag.

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