Tag Archives: Flughafen

Wowereit ohne BER

9 Jan

Viele Leute misten Ende des Jahre aus, und wer da noch nicht dazu gekommen ist, der macht es einfach gleich jetzt am Jahresanfang, Da heißt es entstauben und wegräumen, hier und da ist es sogar eine ganz große Großbaustelle, mit der man von jetzt auf gleich nichts mehr zu tun hat, das ist zum Beispiel dem Herrn Wowereit passiert. Ist er nun der regierende Bürgermeister von LIN? Das BER ist ja weg jetzt… Paare trennen sich, ganz geordnet in alphabetischer Reihenfolge, erst die van der Vaarts, dann die Wulffs, mit X müsste dann ja… fällt mir jetzt gar niemand ein, hm. Der Udo Walz hat sich von ein paar Kilos getrennt, nicht aber von seinen Polypen, und in der anderen Werbung für gefriergetrocknetes Joghurt zum Abnehmen wird schon wieder der gelbe Bikini ausgepackt, der Rest vom Weihnachts-Spot durfte bleiben, länger sogar als der Weihnachtsbaum, der auf den Straßen herumfläzt und im Hamburger Dauerregen nicht einmal daran denkt, sich von seinen Nadeln zu trennen. Die Geschenke sind verräumt, aber von den Kartons mag sich die Katze noch nicht trennen. Der Handfeger liegt im Auto, wartet auf Schnee. Oder auf den Frühling. Oder auf einen neuen Flughafen in Berlin.

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Boarding Completed

12 Jul

Please put your seats in an upright position… Ich sage nur: Faszination Flughafen! Dieses wunderbare Buch ist nicht nur was für Flugzeugbegeisterte. Vielmehr illustriert es die Geschichte des Fliegens, den Stammbaum der Airlines und beschreibt die Flughäfen der Welt en detail bis hin zum Landeanflug auf Sarajevo. Im Text über Charles de Gaulle/ Paris lerne ich: „Bis heute besteht Gefahr für die Flugsicherheit durch das Verwenden der französischen Sprache im internationalen Flugverkehr“. Zudem gibt es praktische Übersichten zu Flugrouten und Zeitzonen, Infos zu Cockpits und Catering und schließlich Bilder von einem Flugzeug-Friedhof.

Ludwig Könemann (Hrsg.) und Andreas Fecker: Boarding completed, 9,99 Euro.

Mopo 6. Juli

6 Jul

Liebe Mopo, heute habe ich nichts, aber auch gar nichts auszusetzen. Ich habe eine Ausgabe vor mir, die mich hinreichend über das Weltgeschehen informiert und dazu ein paar sehr schöne Lokalgeschichten. So wünsche ich mir die Mopo jeden Tag, und die Kopfschmerzen, die wünsche ich mir weg.

Hamburg, Hauptstadt der Feuerteufel – ein gelungener Hintergrundbericht. Mauz. Gut gefallen hat mir heute auch das Moin zum Thema Kaffee kochen und man lernt nie aus… Und die Seite über Schnecken-Sex. Intelligente Wegeführung am Flughafen, erdacht von einem 26-jährigen Wirtschaftsinformatiker. Wow, eine ganz schöne Bandbreite heute. Das wirft die Frage auf, wo eigentlich das Sommerloch ist.

Bei “Ich sehe aus wie”-Geschichten bin ich ja immer oberkritisch. Aber der Artikel “Hey, ich bin der Nowitzki aus Bergedorf”  hält, was er verspricht. Ich würde übrigens auch gern mal ein paar Doppelgänger von Olaf Scholz sehen!

Ein dickes Mauz bekommt die Party-Patrouille, die ich heute das erste Mal komplett gelesen habe. Und zwar, weil der Text über das Disco-Leben der Kreter heute einhergeht mit dem Schlager “Griechischer Wein”. Wunderbar. Jetzt verstehe ich auch den Sinn dieser Party-Reise. Glaube ich. Geht das auch mit “Ich war noch niemals in New York”? Eure Mauzipauzi

Dröhnung

25 Jun

Was kann meine Nerven an einem Samstag am besten beruhigen, bevor es zu dem von mir so gehassten Samstags-Einkauf geht? Genau, mit meinem Auto zur Tankstelle (tanken, Scheiben wischen, saugen wann anders). Dann auf die A7 Richtung Norden, während sich in der Gegenrichtung die Autos stapeln von Schnelsen bis vor dem Elbtunnel. Die armen! Wo ist der Mann mit dem Bauchladen, der Eis und gekühlt Getränke vorbeibringt?

Ich habe die Musik voll aufgedreht. Marco, ich brauche dringend neue Auto-Musik. Weil, ich fahre nämlich ein gebrauchtes Auto, und der Vorbesitzer, der hat glaube ich ein Vermögen im Wert von mindestens drei Flatscreens ausgegeben, um die Musikmaschine aufzupimpen. Würde mir ja nie einfallen. Aber wann immer ich fahre und laut mitsinge, möchte ich ihn einfach nur abknutschen für dieses akustische Wunderwerk in meinem Auto, das ist die Dröhnung der besten Art.

Lieber Günther, so heißt du, das weiß ich aus dem Fahrzeugbrief. Du bist mittelalt, du fährst viel Auto und am liebsten hörst du Grönemeyer und Stones. Das weiß ich irgendwie, bitte nicht fragen, woher… Wenn du das hier liest, zeige dich und hol dir ein Bussi bei mir ab!

P.S.: An der großen Flughafen-Kreuzung habe ich ein Hinweisschild entdeckt: Harley Days, bitte die Tarpenbekstraße runterfahren. Das ist sehr aufmerksam von wer immer das aufgehängt hat. Wie soll man ein DIN-A-4-großes Schild sehen, wenn man auf einer Harley zügig vorbeifährt? Kommen eigentlich viele Motorradfahrer am Flughafen an? Und was kostet es, ein Motorrad im Flieger mitzunehmen?

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