Tag Archives: Kiel

Achtung, Postbote

10 Sep

Was für ein gruseligschöner Tatort gestern: „Borowski und der stille Gast“. Ein Stalker, der Schlüssel nachmachen kann, Briefe mit Wasserdampf öffnet und eine Passion für Zahnbürsten hat, die bei dunkelhaarigen Frauen wohnen.

Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass außer mir noch jemand in der Wohnung ist. Wie sich dann meistens herausstellt, handelt es sich um eine Katze. Postboten gegenüber bin ich mißtrauisch, vor allem wenn sie ne Designerbrille tragen und wissen, wo die Kaffeefilter im Hängeschrank sind (bei mir tut es der Espressokocher, keine Filtertüten, Glück gehabt).

So spannend war der Kieler Tatort, dass ich mich original erschreckt habe, als es geklingelt hat. War aber nur jemand, der einen bei mir geparkten Schlüssel abholen wollte. Ach ja, und vor dem Zähneputzen habe ich mich versichert, dass das Putzwerkzeug schon benutzt ist. Und auf den Spiegel gehaucht habe ich auch. Heute gab es keine gruselige Paketlieferung, nur die Zeugen Jehovas haben geklingelt (ausgerechnet heute?). „NeindankeaufgarkeinenFall!Danketschüs“, und dann der Abspann.

Mopo 17. August

17 Aug

Liebe Mopo. Ein 40-jähriger Politiker und ein 16-jähriges Mädchen, das wird heute also noch mal unter dem Aspekt “Lolita-Falle” beleuchtet. Erklärt von der Psychologin, illustriert mit den Fallbeispielen Elvis, Bill Wyman und Woody Allen (wobei, bei Woody war es ja die Adoptivtochter, das passt hier vielleicht doch nicht ganz rein). Vermisst habe ich auf jeden Fall Loddar  und seine dunkelhaarigen Lolitas… Rechts unten auf der Seite befindet sich passenderweise eine Anzeige der Bahn für den “Schlewswig-Holstein-Tarif” – damit kann man direkt zum Schauplatz der Lolita-Geschichte nach Kiel fahren…

Ab 1. September kommt das Alkoholverbot in den Hamburger U- und S-Bahnen. “…und was, wenn keiner mitmacht?” fragt ihr. Gute Frage, mauz!

Abgeblasen: Die “Hamburg-Marketing-WG” auf St. Pauli. Nur dass 279.000 Euro Steuergelder zum Großteil schon “investiert” wurden. Immerhin sollen die ausgewählten Bewohner die ihnen versprochenen Job bei der Otto-Gruppe bekommen. Da haben sie dann ja auch was Hamburgisches zum twittern und facebooken.

Einen echten Hingucker habt ihr mit der Eigenanzeige fürs “Mopo Team-Staffellauf-Shirt” gelandet: drei abgesägte Köpfe. Da habe ich auch als Nicht-Staffelläufer hingeschaut! Eure Mauzipauzi.

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