Tag Archives: Leo

Sonntag mit DIY-Dänisch

4 Sep

Sonntag, heute bist du ein Däne, und das liegt nicht nur am nicht-vorhergesagten Sonnenschein. Nein, ich habe es mir mit einem Stapel mitgebrachter dänischer Zeitschriften gemütlich gemacht, und während ich die „lese“, kann ich wunderbar abschalten. Denn das lesen beschränkt sich auf Bilder gucken und Buchstaben-Rätsel raten. Bei der dritten Ausgabe beginne ich mich zu fragen, warum eigentlich mein Dänisch so schlecht ist; und warum man obwohl das gelesen alles so plausibel aussieht, man so wenig damit anfangen kann. Immerhin kann ich mir vorstellen, was „Laeserbreve“ sind, und auch „Herrebukserne“ sind fotomäßig schlüssig für mich aufbereitet. Ein bisschen schade ist es um das Porträt von Lars Mikkelsen (ja genau, der Bruder von Mads, bekannt aus „Kommissarin Lund“). Dem sein „fadere“ war „bankmand“, das ist ja einfach, aber die „moderen“ eine „sygehjoelper“, da komm ich schon beim Vorspann ins Grübeln! Also was helfendes, soziales vielleicht? In Leo könnte man bestimmt nachschauen, aber das würde das ganze Dänische-Zeitschriften-Blättern und Wörter zusammenfantasieren eindeutig entzaubern. Habe mich schon dagegen entschieden, das hier macht eindeutig mehr Spaß!

In der nächsten Ausgabe verstehe ich immerhin schon „Den lille sorte“ als kleines Schwarzes, „Siddende meditation“ ist mit dem Lotussitz bebildert  und „irritiret hud“ verlangt nach hochpreisigen Tübchen. Mein Dänisch wird immer besser, stelle ich fest, und lese mich durch „miks og match“ und „Alle kvinder elsker sko“ (was vereinfacht wird durch ein Regal, vollgestellt mit Schuhen). Ich bleibe dran! Ungefähr acht Ausgaben liegen noch auf dem dänischen Stapel, und bis zum nächsten Sommer werde ich noch ein bisschen Dänisch nachlegen. Damit ich dann vielleicht auch das Porträt über die „Skuespiller“ Marina Bouras verstehe, die in „Der Adler“ mitgespielt hat, und siehe da, sie ist nämlich auch „Instruktor“, „Psykoterapeut“ und „gift med Jens Albinus“, der da die Hauptrolle in „Der Adler“ spielt. Ich habe noch den ganzen Sonntag Zeit, mir ein paar Übersetzungsmöglichkeiten für „gift“ zu überlegen…

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Tag des T-Shirts

21 Jun

Mopo Tag des T-ShirtsHeute ist Tag des T-Shirts. Aha! Deshalb ist auch in der Mopo eine Doppelseite zum Thema „Was steht denn da auf deinem T-Shirt?“.

Ich erfahre folgendes: „Große Modeketten werben aktuell mit diesen sogenannten ,Prints‚. Ein Trend des Sommers.“ ECHT JETZT? Schöne Fotos (von Quandt) trösten mich über den Rest hinweg. Ein Glück hat die Mopo Begriffe wie „reinforced„, „stickball“ und „territory„, von denen die Träger nicht so genau wussten, was sie heißen sollen, NICHT übersetzt. Und auch keinen Link zu Leo reingestellt. Wäre ja auch zu einfach…

Im Mopo-Barometer eine Seite vorher kann man die Popularität des Themas höchstselbst überprüfen. „Tragen Sie bedruckte T-Shirts?“ beantworten 63% mit ja und 37% mit nein. Das ist eine modische Zweidrittelmehrheit.

Territory heisst übrigens Territorium, Hoheitsgebiet, Bereich. Reinforced heißt armiert, bewehrt, verstärkt. Und Stickball ist ein baseballähnliches Ballspiel. Nur mal so. Das habe ich in 30 Sekunden recherchiert dank Internet. So viel Zeit muss sein. P.S.: Wer denkt sich immer diese Tage aus? Kann ich da auch noch mitmachen?

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