Tag Archives: London

Sportliche Doubles

4 Aug

Bei den Olympischen Spielen schaue ich auch mal Sportarten an, die sonst nicht ganz oben auf meinem Wunschzettel stehen. Einmal alles, bitte! lautet die Devise. Eine echte Wundertüte: Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich beim Tischtennis in der Partie Ben Affleck (a.k.a. Timo Boll) gegen Farin Urlaub (a.k.a. der Schwede Persson) gelandet bin. Das ist natürlich ein echter Vorteil, weil wenn man dann doch nur Zweiter wird beim Tischtennis, dann kann man sagen, das war ich ja gar nicht… Das denkt sich jetzt vielleicht auch Britta Steffen, die astrein den dramatisch-traurigen Veronika-Ferres-Gedächtnis-Schlunz am Beckenrand draufhat. Jetzt brauche ich nur noch ein Double für heute abend auf dem Sofa, wenn ich noch ausgehe!

Für die Katz

15 Jul

Bei Tchibo habe ich diese Woche das aktuelle Angebot für tierische Hausfreunde abgeschnuppert. Um festzustellen, dass die Tigerkatze zu Hause schon alles hat, was man sich katzenmäßig so wünschen kann. Fast war ich schon raus aus dem Laden, da habe ich das in die Finger gekriegt: „Katzen verstehen“ (9,95 Euro), ein Buch vom Londoner Tierarzt Dr. Bruce Fogle, das war natürlich ein Verkaufsargument. Rein inhaltlich stand nicht besonders viel Neues drin, was nicht in allen anderen Katzenratgeber-Büchern zu finden wäre, aber schön gestaltet ist es mit vielen freigestellten Katzenfotos und jedes Kapitel in einer anderen Farbe des Regenbogens unterlegt. Es war trotzdem eine Freude, hindurchzublättern, und die Katze hat ab und zu auch auf ein Bild getatzt und mitgeschaut. Der Untertitel „Artgrecht halten und glücklich zusammenleben“ stimmt jedenfalls: Wir verstehen uns blendend – wie immer.

Mopo 10. August

10 Aug

Liebe Mopo. Die Krawalle in Großbritannien beschäftigen heute euch auf zwei Doppelseiten, hingegen findet der Absturz an den Börsen, die “Schlimmste Krise seit dem zweiten Weltkrieg” (so steht das da über dem Artikel), auf gerade mal einer Seite Platz. Pauz.

Zum gestrigen U-Bahn-Haltestellen-Thema gibt es einen Leserbrief, der mir gut gefällt: “(…)Hafencity olé, viele andere Bahnhöfe oje”. Mauz! Gibt es vielleicht eine Haltestellen-Geschichte demnächst?

Nena ist auf dem Mopo-Titel, und zwar am “Esoterik-Pranger”. Da will ich gern erfahren, was Nena denn so macht, dass sie im “Schwarzbuch Esoterik” gelandet ist. Der Vowurf: Mondwasser trinken, den Guru Osho verehren und dass orange gekleidete Tänzer in einem Video vorkommen… Hm, das scheint mir ein bisschen dünn. Da klingen die Vorwürfe gegen den Fliege-Pastor schon viel übler. Bei einer so schmalen Fakten-Lage wäre ein Statement von Nena zu diesen Vorwürfen auch nicht verkehrt gewesen. Pauz!

Aufgemuntert hat mich die Nachricht der NASA-Forscher, dass wir von Außerirdischen abstammen (oder vielmehr abstammen könnten, wie es im Lauftext richtig heißt). Das könnte einiges erklären, oder?  Eure Mauzipauzi

Mopo 8. August

8 Aug

Liebe Mopo, gern habe ich den ausführlichen Artikel zum Thema Elbvertiefung gelesen: Obstwiesen im Alten Land, Deiche und Fischerei in Gefahr. Dass sich Obstbauern und Industrie gegen den Senat verbünden – ein echter Politkrimi, mauz!

Krawalle in London. Steine fliegen, Autos brennen im Stadtteil Tottenham. Und darüber die Zeile “Bürgerkrieg in London”. Das bekommt ein dickes Pauz!

Nova Meierhenrich ist nach Hamburg zurückgekehrt (nach einem Jahr in München), das wird gefeiert mit der Zeile “Endlich zurück!”. Hamburg ist nämlich toller lese ich, und deswegen gibts ein SeitenFoto mit Nova und Hafen. Fehlt nur noch der Hinweis, dass es das auf Leinwand im Mopo-Shop gibt… Noch größer ist heute nur der Kopf von Charlotte Roche – und leider ganz schön unscharf in der Mitte. Eure Mauzipauzi

221B Baker Street

26 Jul

Ich habe zwei neue Freunde! Der eine heisst Sherlock, der andere John. Gestern habe ich die BBC-Neuauflage von Sonntag nach-geschaut und bin restlos begeistert, vor allem von Benedict Cumberbatch als Sherlock.

Dr. Watson hat ein Blog. Und muss Sherlock immer sein Handy ausleihen. Sherlock huscht wie ein Husky mit hochgestelltem Mantelkragen und Schal durch Londons freundlich ausgeleuchtete, moderne Düsternis. Super-Dialoge, coole Charaktere. Sherlock ist ein Ermittler aus Leidenschaft, ein Consulting Detective ohne Bezahlung, aber mit um so mehr Verve, eigensinnig und unbequem. Während einer Pressekonferenz der Polizei schickt er zum Beispiel SMS an die Journalisten, die die Aussagen des Kommissars torpedieren. Was für eine coole Idee! Nach fünf Minuten ist auch die Stimme „Den kenn ich, den kenn ich, ist das nicht…“ leiser geworden. Ja genau, der Watson-Darsteller Martin Freeman war das Porno-Double in „Love…actually“. Aber das kann man schnell abhaken…

Dieser Sherlock Holmes ist kein Remake, er hat sich einfach noch einmal neu erfunden. Messerscharf, bildgewaltig und unterhaltsam. Nächsten Sonntag: „Der blinde Banker“, ARD, 21.45 Uhr.

Hier noch mehr Infos (natürlich ohne zu viel zu verraten): Ein Blick hinter die Kulissen

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