Tag Archives: Mopo

Mopo 15. Oktober

16 Okt

Liebe Mopo, obwohl einen Tag zu spät, hier muss noch schnell der Nachklapp zur Samstags-Ausgabe kommen. Denn der Zaun an der Helgoländer Allee ist weg, die Obdachlosen dürfen hier wieder wohnen, und jetzt bekommen sie sogar eine Toilette. Das ist eine gute Nachricht! Weil nämlich den Leuten bei der Stadt eingefallen ist, dass auch die Touristen immer mit zusammengeklemmten Beinen aus dem Bus fallen an den Landungsbrücken…Und dann lohnt sich das. Äh, und können dann jetzt auch wieder diese ungemütlichen unsinnigen Felsbrocken unter der Brücke weg? Dann wäre alles wie vorher, nur besser. Mauz.

„Hier sprechen die Neu-Hamburger“, junge zugezogene Menschen und ihre (wenig überraschenden) Eindrücke von der Hansestadt. Tja, das kann man machen. Muss man aber nicht. Oder wie ein Barmann gestern kommentierte: „Hä, ist denen wieder nix eingefallen?“. Pauz!

Geheimnisvoll: Die Geschichte über den Morse-Code an der Fassade der TU Hamburg-Harburg. „Mit weißen Rohren und schwarzen Seilen“ soll man hier den Namen der Uni lesen können. Schade, für so Mors-Banausen wie mich hättet ihr das ruhig mit ein bisschen Schrift im Bild erklären können. So ist das irgendwie für’n Mors.

Meine Lieblingsgeschichte heute: Ein Huckepack-Rennen auf der Trabrennbahn Bahrenfeld, eine „Frauentrage-WM“ mit sieben Teilnehmer-Paaren. Und mit finnischem Hintergrund! Wer trägt mich jetzt ein Stückchen? Eure Mauzipauzi

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Mopo 26. September

26 Sep

Liebe Mopo. Das sind ja gute Aussichten: Volles Programm Altweiber-Sommer, lese ich auf der Titelseite – alles voller kleiner gelber Sonnen in der 7-Tages-Vorhersage. Schuld ist die Omega-Wetterlage mit superstabilen Hochs, aha, das hat der Text gut erklärt. Die Mopo-Tipps fürs gute Wetter, die reichen von Beachclub und spazieren bis grillen und bootfahren. Hm, meint ihr nicht, auf sowas kommen eure Leser auch selbst?

Gern gelesen habe ich die Dranbleibe der Zaun-Geschichte an der Helgoländer Allee. Die vertriebenen Obdachlosen haben jetzt nämlich Pappkameraden gebastelt, die mitprotestieren. Interessanterweise sind die befragten Politiker aller Parteien gegen den Zaun. Der kommt wieder weg, wetten? Mauz.

Da war doch was, genau: Gestern habe ich so komische DSDS-Autos meine Staße runterfahren sehen, und siehe da, heute ist das Hamburger Casting in der Mopo als “Letzte Ausfahrt Casting Show”. Eine kleine musikalische Reportage als Vorgeschmack auf die nächste Staffel, die ich wegen dem kaputten RTL nicht gucken kann.

Über den Kölner Tatort gestern gibt es auch einen Artikel, weil nämlich die hübsche blonde Laborantin aussieht wie Scarlett Johansson, findet ihr. Da ist was dran! Wobei sie da auch mit dem Style der Klamotte ganz schön nachgeholfen haben. Nur hätte ich mir dann gewünscht, dass ihr die beiden Hübschen gegenüberstellt, und nicht die arme Scarlett in Mikroskop-Größe in der Vorzeile versteckt. Pauz!

Warum das Wetter hinten im Blatt übrigens ganz andere Temperaturen ansagt als die sonnenüberflutete Vorhersage vorne, das wisst nur ihr allein. Bis morgen, eure Mauzipauzi.

Presse-Fitzel

24 Sep

Heute, liebe Mopo, hab ich einfach nichts gefunden zum Mauzen und Pauzen. Ein bisschen nichtssagend, die heutige Ausgabe. Meine zwei Lieblingstexte heute sind das „Moin“, das sich mit dem Thema Fußpilz beim Bäcker befasst (da muss man auch erst mal drauf kommen) und die Nachricht, dass Tagesschau-Sprecher Jens Riewa manchmal geheime Zeichen mit dem Kuli gibt. Ergänzt werden diese gern gemochten Fitzel aus der Presselandschaft mit zwei weiteren aus der Grazia. Die fragt, ob Til Schweiger als neuer Tatort-Kommissar was taugen würde. Und dann habe ich in einer Taschen-Geschichte Kirsten Dunst in einer Hose mit ganz vielen Katzen drauf entdeckt. Wunderbar!

Mopo 22. September

22 Sep

Liebe Mopo. Heute gibt es also den Nachklapp zur Marihuana-Studie von gestern. Ich lese und staune: “Cannabis ist mitten in der Gesellschaft angekommen”. Hä, war es das nicht schon längst? Mir ist jedenfalls ganz schwummerig vom grellgrünen Hanfblatt mit rotem Hintergrund und gelber Schrift dazu vorne auf der Zeitung.

Auf der VIP-Seite lerne ich “Warum die Promis sich auf den Herbst freuen”. Aber auch hier keine großen Überraschungen: Weil Susan Atwell & Co. verregnete Tage lieben und gern allein an der Alster spazieren gehen. Ich lese das irgendwie jeden Tag; nur glauben kann ich es nicht. Pauz!

Damit keine Obdachlosen mehr unter der Brücke an der Helgoländer Allee schlafen können, hat Bezirksamtsleiter Schreiber einen sehr unschönen Stahlzaun errichtet, der umgrenzt die dort bereits ausgelegten Wackersteine. Das klingt wie ein böses Märchen, ist aber leider wahr und kostet insgesamt 118.000 Euro. Der Mopo-Artikel und der Kommentar dazu sind auf den Punkt! Eure Mauzipauzi

Mopo 9. September

9 Sep

Liebe Mopo. Das nenne ich astreinen SchönwetterStress: “Sommer für vier Stunden: Morgen zählt jede Minute!”. Da trifft man am besten alle etwaigen Vorbereitungen schon heute: Hausputz am Freitag Abend, Strandtasche schon mal packen und die Klamotten für morgen rauslegen…

Beim deutschen Radiopreis haben die Macher von ”Frühstück bei Stefanie” abgeräumt als “beste Comedy”. Da kann man auch mal gut gelaunt Späße für den Fotografen machen, wie zum Beispiel Häschenohren. Das ist irgendwie noch das beste an der “rauschenden Nacht der Radio-Stars”. Mauz.

“Wie leben wir 2050?” ist eine interessante Frage, mit der sich der “N-Klub” befasst hat, und zwar die “Öko-Elite”, wie ich lese. Schade nur, dass ich in keinem Halbsatz erfahre, was denn nun noch mal der N-Klub eigentlich ist… Eure Mauzipauzi

Mopo 8. September

8 Sep

Liebe Mopo. “Die Facebook-Königin Katja Suding (FDP-Fraktionschefin HH) wird heute gekrönt mit “sensationellen 3964 Freunden”. Zum Vergleich: Auf Platz 2 liegt SPD-Politiker Metin Hakverdi mit 3576 Facebook-Freunden. Und die Kanzlerin kommt auf rund 104.000 Gefällt mirs, Westerwelle auf rund 12.600. Da stellt sich mir die Frage, was denn die Geschichte dabei ist. Soll sie der gebeutelten FDP ein bisschen donnerstäglichen Glanz verleihen? Ist die Facebook-Freundschaft mit Politikern eine Art modernes Parteibuch mit jederzeitigem Austritt? Sind das Menschen, die nur online ihre Stimme abgeben? Der Verdacht liegt nahe, dass auf Facebook vor allem Personen, und weniger Parteien gewählt werden. Immerhin im letzten Absatz erfahre ich, dass das alles auf dem Ranking eines Wahlbeobachters fußt. Aha! Oder spiegelt der Text am Ende nur die Oberflächlichkeit von Facebook wieder? Mauz.

In den Lokalnachrichten überwiegen heute Einbrüche und Überfälle: Bei einem Promi-Juwelier in St. Georg nahmen die Einbrecher neben Preziosen und Anzügen interessanterweise auch eine Flasche Martini mit; in einem Laden für Schweizer Feinkost in Altona klaute ein Einbrecher eine Kamera und schließlich hat eine kleine dicke Frau in Heimfeld einen Kiosk mit einer Waffe überfallen. Da passt es gut, dass gleich daneben eine Meldung steht zum “Hamburger Tag der Zivilcourage” auf dem Rathausmarkt zu den Themen Gewaltprävention und Sicherheit.

“Die Kult-Komiker vom NDR” Altenburg und Wehmeier sind mit ihrem “Frühstück bei Stefanie” für den deutschen Radiopreis nominiert. Daschjanding, sagt der Hamburger. Also meinen Humor trifft das leider so gar nicht, das muss an meiner Zugereistheit liegen. Oder an den so merkwürdig gezeichneten Figuren. Immerhin erfahre ich auf der VIP-Seite, dass sie “entweder ein aktuelles Thema wie das Verschwinden der 60-Watt-Birne oder Dinge aus dem Alltag” als Vorlagen für die Comedy nehmen. Manche Dinge kann man nur lieben oder hassen, sagt eure Mauzipauzi

Mopo 7. September

7 Sep

Liebe Mopo. Er ist nicht nur “Hamburgs übelster Spenden-Gauner”, sondern er gibt auch eine schlechte Figur ab auf dem Mopo-Titel: Mit buntem Gewand, gelber Mütze, Clown-Nase und einem dicken schwazen Balken über den Augen. Das gehört eindeutig in die Kategorie schlimmes Titel-Foto. Vielleicht sollte ich mal eine Sammlung anfangen mit dem Arbeitstitel „Wenn schon in der Zeitung, dann lieber nicht mit diesem Foto“…

Gern gelesen habe ich das “Moin” über die Alphatiere in ihren SUVs auf der Straße, die vom Redakteur gesagt bekommen: “Ihr seid böse!” Mauz.

In Barmbek ist ein Bauarbeiter ganz wörtlich auf die Barrikaden gegangen, nämlich auf einen Kran, um seinen noch ausstehenden Lohn einzufordern. Das ist wohl effektiver gewesen als ein Brief… Aber hat einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei zur Folge gehabt.

Zum Taxi-Fahrer, der eine junge Frau entführt hat, gibt es heute eine Nachdrehe mit vier Frauenstimmen. Alle vier haben keine Angst mit dem Taxi zu fahren, sind eben vorsichtig und “schauen genau hin”. Im Mopo-Barometer beantworten die Angstfrage allerdings 33 Prozent mit Ja. Wo sind also die Angsthasen abgeblieben?

Das finde ich gut: Eine Meldung erklärt mir, warum man in den Bezirksämtern zurzeit länger warten muss, nämlich wegen “der Einführung des elektronischen Aufenthaltstitels”. Bloß was ist das? Steht da gar nicht, dabei klingt das ganz spannend. Pauz. Eure Mauzipauzi

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