Tag Archives: Musik

Mopo 20. Juli

20 Jul

Liebe Mopo, pünktlich zur Sommerferienzeit geht es um ausgesetzte Tiere, die ein neues Zuhause brauchen. Im Text steht zwar, dass die Tierretter alle Hände voll zu tun haben; aber mir fehlen die Zahlen vom aus allen Nähten platzenden Tierheim. Und die Zeile “Wir haben keine schönen Ferien…” – pauz sage ich.

Meine Lieblingsgeschichte heute: “Was hören Sie denn da?” über Passanten und ihr Lauschfutter.

Die “Migranten-Hochburg Hamburg” gelabelte Geschichte hört auf den Namen “Wir machen die Stadt bunt!”. Das find ich gut, nur hätte ich gerne dann nicht das Foto mit dem tristesten grauen Hintergrund als größtes Foto. Und eine Top10 mit zwei Spalten layouten, das kann auch nicht jeder!

In der VIP-Kolumne über Star-Stylist Armin Morbach lerne ich, dass Naomi Campell gleichzeitig nackt UND “spärlich mit einem Bademantel verhüllt” sein kann. Nicht schlecht. Weiter im Text wird die “legendäre Feier” seines 40. Geburtstags für morgen auf dem Kiez angekündigt. Komisch… Ein Vögelchen hat mir gezwitschert, dass das HEUTE ist, der Geburtstag und die Feier. Eure Mauzipauzi

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Dröhnung

25 Jun

Was kann meine Nerven an einem Samstag am besten beruhigen, bevor es zu dem von mir so gehassten Samstags-Einkauf geht? Genau, mit meinem Auto zur Tankstelle (tanken, Scheiben wischen, saugen wann anders). Dann auf die A7 Richtung Norden, während sich in der Gegenrichtung die Autos stapeln von Schnelsen bis vor dem Elbtunnel. Die armen! Wo ist der Mann mit dem Bauchladen, der Eis und gekühlt Getränke vorbeibringt?

Ich habe die Musik voll aufgedreht. Marco, ich brauche dringend neue Auto-Musik. Weil, ich fahre nämlich ein gebrauchtes Auto, und der Vorbesitzer, der hat glaube ich ein Vermögen im Wert von mindestens drei Flatscreens ausgegeben, um die Musikmaschine aufzupimpen. Würde mir ja nie einfallen. Aber wann immer ich fahre und laut mitsinge, möchte ich ihn einfach nur abknutschen für dieses akustische Wunderwerk in meinem Auto, das ist die Dröhnung der besten Art.

Lieber Günther, so heißt du, das weiß ich aus dem Fahrzeugbrief. Du bist mittelalt, du fährst viel Auto und am liebsten hörst du Grönemeyer und Stones. Das weiß ich irgendwie, bitte nicht fragen, woher… Wenn du das hier liest, zeige dich und hol dir ein Bussi bei mir ab!

P.S.: An der großen Flughafen-Kreuzung habe ich ein Hinweisschild entdeckt: Harley Days, bitte die Tarpenbekstraße runterfahren. Das ist sehr aufmerksam von wer immer das aufgehängt hat. Wie soll man ein DIN-A-4-großes Schild sehen, wenn man auf einer Harley zügig vorbeifährt? Kommen eigentlich viele Motorradfahrer am Flughafen an? Und was kostet es, ein Motorrad im Flieger mitzunehmen?

Klippkroog II

23 Jun

Endlich mal ein bisschen Sonnenschein, das ist heute der richtige Tag, um mal im Klippkroog vorbeizuschauen…

Die Tische und Stühle draußen dürfen kreuz und quer stehen, das ist mir sehr sympathisch. Drinnen ist alles sehr aufgeräumt, aber gemütlich und modern mit einer offenen Küche und interessanten Lampenkonstruktionen. Große Tische, an denen man zu mehrt immer noch gut sitzen kann. Mit frischen Blumen, dazu eine lächelnde Bedienung, die mir innerhalb kürzester Zeit die hausgemachte Zitronenlimonade mit einem kunstvoll getwisteten Strohhalm bringt. (3 Euro für ein großes Glas. Superlecker!). Das Hauptgericht (Hähnchenkeule mit Risibisi und Paprika plus kleiner Salat, 9,20 Euro) ist üppig, lecker gewürzt und das Gemüse schön al dente. Das Besteck liegt gut in der Hand, und die Musik gefällt mir auch.

Den Milchkaffee im Glas nehme ich auf der mit groben Leinensäcken bezogenen Kissenbank draußen ein, die groß genug ist, um sich wie ein Römer dort zu räkeln. Wunderbar. Die Leute sind normal, bunt, mit Kindern, mit Hunden und auch zwei Touristen haben hierhergefunden. Hier könnte man den ganzen Tag bleiben, wenn man nicht noch so viel fürs Blog schreiben wollte.

Sowas habe ich immer gesucht, und jetzt habe ich es gefunden. Hier kann man es gut haben! I will be back…

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