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Mopo 26. September

26 Sep

Liebe Mopo. Das sind ja gute Aussichten: Volles Programm Altweiber-Sommer, lese ich auf der Titelseite – alles voller kleiner gelber Sonnen in der 7-Tages-Vorhersage. Schuld ist die Omega-Wetterlage mit superstabilen Hochs, aha, das hat der Text gut erklärt. Die Mopo-Tipps fürs gute Wetter, die reichen von Beachclub und spazieren bis grillen und bootfahren. Hm, meint ihr nicht, auf sowas kommen eure Leser auch selbst?

Gern gelesen habe ich die Dranbleibe der Zaun-Geschichte an der Helgoländer Allee. Die vertriebenen Obdachlosen haben jetzt nämlich Pappkameraden gebastelt, die mitprotestieren. Interessanterweise sind die befragten Politiker aller Parteien gegen den Zaun. Der kommt wieder weg, wetten? Mauz.

Da war doch was, genau: Gestern habe ich so komische DSDS-Autos meine Staße runterfahren sehen, und siehe da, heute ist das Hamburger Casting in der Mopo als “Letzte Ausfahrt Casting Show”. Eine kleine musikalische Reportage als Vorgeschmack auf die nächste Staffel, die ich wegen dem kaputten RTL nicht gucken kann.

Über den Kölner Tatort gestern gibt es auch einen Artikel, weil nämlich die hübsche blonde Laborantin aussieht wie Scarlett Johansson, findet ihr. Da ist was dran! Wobei sie da auch mit dem Style der Klamotte ganz schön nachgeholfen haben. Nur hätte ich mir dann gewünscht, dass ihr die beiden Hübschen gegenüberstellt, und nicht die arme Scarlett in Mikroskop-Größe in der Vorzeile versteckt. Pauz!

Warum das Wetter hinten im Blatt übrigens ganz andere Temperaturen ansagt als die sonnenüberflutete Vorhersage vorne, das wisst nur ihr allein. Bis morgen, eure Mauzipauzi.

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„Es kommt alles gut“

16 Aug

Der Schweizer Tatort vom vergangenen Sonntag muss unbedingt noch eine Kritik bekommen. Das war nämlich „Wunschdenken“ (so der Titel) erster Kajüte. Ich war auf einiges gefasst. Nämlich sprachlich (wie viel Schweizerdeutsch muten sie den Zusehern zu?), fachlich (was für Schurken treiben sich diesmal in der heilen Bergwelt herum?) und kommissartechnisch (nachdem ich gelesen hatte, dass dieser Tatort von einer CSI-Schauspielerin geziert wird).

Die Story: So durchsichtig wie die großen Glasfronten an der Villa des entführten Politikers. Weil die Idee einer selbstinszenierten Entführung nämlich vor einer Woche schon im ZDF bei den dänischen Kollegen „Protectors“ gelaufen ist, war das schnell zusammengereimt. So blass die besorgte Ehefrau rüberkam, so überzeichnet waren die Schurken: schmuddelige Hausfrau, großer gefährlicher Muskelprotz. Gut gefallen haben mir die schweizerischen Ausdrücke wie „Es kommt alles gut“.  Nicht entscheiden konnte ich mich aber in punkto CSI-Schauspielerin Sofia Milos: Finde ich ihren Simone-Thomalla-Look mit stillgelegter Mimik am schlimmsten, die unvermeidlichen Bettszenen mit Kommissar Flückiger oder doch die merkwürdige Synchronisation?

Hängengeblieben ist mir folgendes: In Luzern immer die Fenster zu machen, wenn man geht (wegen der Tauben). Wenn man fremde Autos besprüht, immer die Farbdosen verschwinden lassen. Und zwei Millionen Franken im Koffer sehen immer nach weniger aus.

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