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Weidenfeller feiert ohne Hüpfen

13 Mai

Was für ein DFB-Pokal-Finale! Während des Spiels war ich in einer kleinen Live-Telefonkonferenz, das war sehr amüsant. Er: „Schau mal, wie der Badstuber seine Hände beim Laufen wegklappt!“ Ich: „Was bedeutet eigentlich Badstuber?“ Er: „Ich muss noch das Bad stubern?“ Ich (nach dem 1:0 für Dortmund): „Jetzt brauchen die Bayern einen Elfmeter, sonst wirds finster.“ Er (der Bayern-Elfmeter kommt): „Woher hast Du das gewusst?“ Ich: „Jetzt müssen die Bayern Gas geben, sonst wirds mit dem Hoeness gleich sehr laut in der Kabine.“ Er: „Schau mal, der bereitet sich schon vor…“ Dann musste der von Gomez bodygecheckte BVB-Torwart Weidenfeller vom Platz, und eingewechselt wurde der junge Australier Langerak. Ich: „Wer ist jetzt der Australier?“ Er: „Na, der junge da.“ Ich: „Aber der Weidenfeller sieht viel mehr wie ein Australier aus!“

Wir haben dann noch die roten Schuhe der Dortmunder diskutiert (wo doch die Bayern rote Trikots hatten), das Thema ‚hohes Bein‘ und Olli Kahn und wir haben gewettet, wie lange sie in der ersten Halbzeit nachspielen.

Das spannendste Finale hatte wohl der BVB-Torwart Weidenfeller, der nach einer Stippvisite im Krankenhaus wieder pünktlich zur Siegerehrung zurück auf dem Platz war. Kommentator Bela Rethy: „Nur hüpfen geht noch nicht!“ Und fest gedrückt werden konnte Weidenfeller auch nicht. Traum-Finale! Hüpfen wird nachgeholt…

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